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was ist Osteopathie

Geschichte

 kurzgefaßt

 die Pfeiler

 Techniken

 Diagnostik

 Therapie

 

eignet sich für

 

Das osteopathische Konzept betrachtet den Menschen und seine vielen Funktionskreisläufe als Einheit. Die verschiedenen Körperfunktionen sind wie das Räderwerk einer Uhr miteinander verzahnt. Liegt eine Störung vor, so wirkt sich diese Fehlfunktion auch auf andere Regelkreise im Organismus aus. Eine Störung innerhalb dieses Systems wird vom Körper in Abhängigkeit seiner Reserven bestmöglich kompensiert. Die Spannweite, in der sich der Körper um eine Kompensation bemühen kann, sind jedoch begrenzt.Das ist der Punkt, an dem Beschwerden entstehen. Wie bereits erwähnt, hängt die entstehende Funktionsstörung nicht nur von dem schädigenden Reiz ab, sondern insbesondere auch von der individuellen Art und Weise, wie der jeweilige Mensch auf diese Störung des Gleichgewichtes reagiert. So ist es individuell, mit welchen Mechanismen der Körper versucht, ein neues Gleichgewicht herzustellen (Kompensation).

Die Kompensation gelingt in der Regel bei „kleinen“ Störungen recht gut, bei Zunahme der Reizstärke, wie z.B. bei einem Trauma oder bei Summation verschiedener Störungsreize wird die Kompensationsfähigkeit des Organismus überfordert, dauerhafte Störungen (Krankheiten) entstehen.

Als Hilferuf des Körpers entstehen häufig Schmerzen. Schließlich werden aus den anfänglichen Funktionsstörungen „manifeste Krankheiten“, die sich als sichtbare Veränderungen der Strukturen äußern (z.B. röntgenologisch sichtbare Veränderungen).

Es ist ein Leitgedanke der Osteopathie, dass im menschlichen Körper sich alles sowohl funktionell, wie auch anatomisch gegenseitig beeinflusst. Somit kann z.B. eine Bewegungsstörung des  Beckenringes sich durch Beschwerden entfernt liegender Strukturen (z.B. Schultern, Nacken, Kopf, Knie etc.) bemerkbar machen. Somit ist das Symptom nicht notwendigerweise die Ursache, d.h. Beschwerden im Nackenbereich können ihre Ursache z.B. im Lendenbereich haben.

Daher werden bei einer osteopathischen Untersuchung umfassend alle Körperstrukturen getestet. Dabei wird der gesamte Körper einbezogen. Nur so ist es möglich die eigentliche, ursächliche Störung zu erkennen. Durch entsprechende Techniken können diese Dysfunktionen korrigiert werden.
Das osteopathische Konzept geht davon aus, dass Gesundheit bzw. ungestörte Funktion mit einer freien Beweglichkeit der anatomischen Strukturen unseres Körpers verbunden ist. In der Tat kann man mit einem entsprechend geschulten Tastsinn diese, zum Teil feinsten, Bewegungen ertasten. Störungen drücken sich häufig als Verlust des freien Bewegungsspiels aus. Diese Fixationen beeinflussen wiederum über Muskel- und Bänderketten andere Strukturen unseres Körpers.
Auch durch lokale Störungen der Durchblutung, mit entsprechenden Folgen sowie Nerven- und Hormonveränderungen wird die ursächliche Dysfunktion weitergeleitet.

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