Techniken der Osteopathie

Geschichte

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was ist O...

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eignet sich für

 


Den Menschen betrachtet der Osteopath als untrennbare Einheit, deren einzelne Teile durch ein feines Netzwerk dünner Bindegewebshüllen verbunden sind, die auch über größere Entfernungen miteinander kommunizieren.Um Fehlfunktionen am Bewegungsapparat, dem Nervensystem oder einzelnen Organen zu beheben, bedient sich die Osteopathie diverser Grifftechniken, die gemeinhin als „weich“ oder „sanft“ bezeichnet werden.

Muskelenergie-Techniken können durch vorsichtige Kontraktion Blockaden lösen und bringen Gelenke wieder in ihre Normalposition zurück.

Myofasziale Techniken verbessern die Durchblutung der Gewebe und steigern so die Beweglichkeit ganzer Muskelgruppen.

Mit den Techniken nach Jones werden druckschmerzhafte Muskel- und Sehnenpunkte dauerhaft entspannt.

Mit strukturellen Techniken, darunter auch Manipulationen, wie sie Chiropraktiker einsetzen, erreicht man Gelenke an der Wirbelsäule und den Extremitäten.

Viszerale Techniken können die Lage, Mobilität und somit die Funktion innerer Organe beeinflussen.

Kraniosakrale Techniken wirken auf den Schädel (insbesondere Schädelknochen, Schädelnähte und Blutgefäße) auf die Wirbelsäule bis zum Kreuzbein, sowie auf das Hirn- und Rückenmark mit der dazugehörigen Flüssigkeit und den Häuten.

Grundsätzlich unterscheidet man direkte Methoden und indirekte Methoden. Im ersten Fall wird gegen die Bewegungseinschränkung gearbeitet, ein verkürzter Muskel z.B. wird gedehnt. Im zweiten Fall, etwa wenn ein Patient große Schmerzen hat, geht der Osteopath mit der Bewegungseinschränkung und dringt ganz langsam in freiere Bereiche vor.

Aus Sicht des Patienten ist die indirekte Methode besonders wohltuend und schonend.

Beide Male macht der Osteopath dem kranken Körper mit seinen Händen „Bewegungsvorschläge“ und wartet dessen Antwort ab.

 

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