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was ist O...

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eignet sich für

 


Die Osteopathie ist ihrem Selbstverständnis nach eine präventive Medizin, die funktionelle Störungen entdeckt und behandelt bevor sie Krankheitssymptome zeigen.

Die Osteopathie hat sich jedoch in vielerlei Hinsicht ebenso bewährt, etwa bei Schrei- und Spuckkindern, die häufig Asymmetrien des Schädels oder der oberen Halswirbelsäule aufweisen. Da die Knochen von Kleinkindern noch sehr weich und im Wachstum sind, sprechen sie sehr gut auf osteopathische Therapie an.

Am Beispiel Schiefhals wird der ganzheitliche Ansatz der Osteopathie deutlich. Im Gegensatz zur Schulmedizin, die meist nur eine Nackenrolle verordnet und bei Misserfolg operiert, hat die Osteopathie den ganzen Organismus im Blick.

Der verschobene Nacken beeinträchtigt auch die Funktion der Hirnhaut, die über den Rückenmarkskanal mit dem Steißbein verbunden ist. Die Folge sind Verdrehungen des Beckens, die wiederum eine Verrenkung des Hüftgelenks mit Verschiebung des Oberschenkelkopfes nach sich ziehen kann.

Auch schwere Geburten oder solche mit einer sog. Saugglocke können ihre Spuren hinterlassen und so zu Fehlfunktionen führen. Der Osteopath wird daher nicht nur lokal am Schädel, sondern an entfernteren Punkten ansetzen und so die Balance wiederherstellen, um späteren Dysfunktionen vorzubeugen.

Neben chronischen Schmerzen an der Wirbelsäule und den peripheren Gelenken (Schulter, Ellenbogen, Hand- und Fingergelenke, Hüft-, Knie-, Fuß- und Zehengelenke) zählen unter anderem zum Indikationsbereich der Osteopathie auch Schleudertrauma, Migräne, Schwindel, Tinnitus, Reizblase, Reizdarm, prämenstruelles Syndrom und innere Narben. Bei einer Vielzahl von Leiden, die mit funktionellen Beschwerden einhergehen, kann der Osteopath begleitend behandeln und dadurch die Heilung struktureller Schäden (wie z.B. Knorpelschäden) beschleunigen bzw. ermöglichen.