Frau K. Manske schreibt:

Als meine Tochter etwa 3 Monate alt war fiel mir auf, dass sie sich häufig nach hinten und auch seitwärts überstreckte.
Sie dehnte den Kopf  so weit, dass sie ein Hohlkreuz machte und oft wie ein C dalag. Eine nach innen gerundete Lagerung lehnte sie ab.

Zudem begann sie den Kopf vor allem vor dem Einschlafen im Bett mehrmals hintereinander von links nach rechts zu drehen. An den entsprechenden Kopfpartien fielen die Haare aus, so dass ein kahler Kranz entstand.
Schließlich wirkte sie in sich recht steif und bewegte lediglich die Arme sehr viel, Beine und Rumpf dagegen wenig. Drehen konnte oder wollte sie sich nicht.

Dieser Zustand nahm mehr und mehr zu. Als meine Tochter dann 4 1/2 Monate alt war und ich den Eindruck gewann, dass dieses Verhalten nicht mehr normal ist, nahm ich die Hilfe der Osteopathin, Pari Shadjaani, in Anspruch.

Bereits nach der ersten Behandlung stellte ich fest, dass Emma anschmiegsamer und weicher war als zuvor. Wenn man sie auf  den Arm nahm, machte sie sich nicht mehr so steif.

Nach der zweiten Behandlung kam dann hinzu, dass sie in sich viel beweglicher wurde. Sie begann mehr mit den Beinen zu strampeln und sich mit dem ganzen Körper zu räkeln. Sie drehte sich häufiger auf die Seite bis ihr schließlich die Drehung vom Rücken auf den Bauch gelang. Auch die schnellen Kopfbewegungen von links nach rechts ließen mehr und mehr nach und an den Seiten wuchsen die Haare nach.

Nach der dritten Behandlung wurde schließlich das Überstrecken nach hinten weniger, bis Emma den Kopf nach einiger Zeit nur noch nach hinten warf, wenn ihr etwas nicht passte oder es ihr nicht so gut ging.

Mittlerweile (mit nun 9 1/2 Monaten) ist unsere Kleine sehr aktiv. Sie krabbelt fleißig, zieht sich überall hoch auf die Knie und in den Stand.

Seit kurzem macht sie an Mamas Händen ihre ersten Gehversuche. Das "Schubbern" von links nach rechts und das Überstrecken nach hinten kommt so gut wie gar nicht mehr vor.

K. Manske