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Wann eine osteopathische Behandlung eines Babys sinnvoll ist

 

 

Bei verlängerten Geburtsverläufen

Wenn eine Saugglocke oder Zange zur Anwendung gekommen ist

Bei schwierigen Entbindungen und komplizierten Lagen
(z. B. Steißlage)

Bei Kaiserschnittgeburten und Mehrlingsentbindungen

Wenn Komplikationen und außergewöhnliche Belastungen in der
Schwangerschaft aufgetreten sind 

Bei Neugeborenen mit starken Blähungen und Koliken (Schreikinder)

Bei Säuglingen, die häufig erbrechen (Spuckkinder)

Bei Babys mit Atemproblemen

Wenn ein Kind unter Schlafstörungen leidet oder oft über
Kopfschmerzen klagt 

Bei Babys mit Zahnfehlstellungen oder Sehstörungen

Welche Auffälligkeiten deuten darauf hin?

In der Regel tritt ein Teil und eine von Kind zu Kind unterschiedliche Kombination der unten aufgeführten Symptome auf :

Schiefhaltung des Kopfes bis zur Zwangshaltung
Kopfhalteschwäche

Häufiges Überstrecken, d.h. zurückwerfen des Kopfes und Bildung eines Hohlkreuzes (Stemmt sich weg) bes. wenn es sich aufregt

kreisrunde kahle Hinterkopfstelle 

Kranzartiger Haarausfall von einem Ohr zum anderen, entstanden
durch schnelles hin und her bewegen des Kopfes in Rückenlage,
z.B. vor dem Einschlafen
 

Stark ausgeprägtes "Fremdeln", z.B. Familienfeiern / Zusammenkünfte oder Krabbelgruppen sind mit viel Geschrei und Unruhe verbunden (das Kind will nur bei der Mutter sein und sucht den Abstand zu den anderen, fühlt sich bedroht) 

Erhöhte Infektanfälligkeiten, "Jeder Infekt wird mitgenommen"Bindehautentzündungen, Morgens verklebte Augen

Ablehnung des Autositzes bzw. Tragetuches

Ein stets unruhiges, unzufriedenes Kind, was viel Aufmerksamkeit und Abwechslung braucht

Einseitige Schlafhaltung des Kindes

Asymmetrie der Bewegung von Arbem und Beinen

C-Förmige Haltung des Rumpfes in Rückenlage

Schlafhaltung in Seitenlage wie ein nach hinten durchgebogenes 'C'

Reifungsprobleme der Hüftgelenke, oft einseitig

Fehlstellung der Füßchen, bis hun zum Sichelfuß

Schlafstörungen, Einschlafprobleme, Durchschlafproble, unruhiger Schlaf

chreien im Schlaf, Unterbrechung des Schlafes mit plötzlichem Aufschreien ohne ersichtlichen Grund

„Haare-Raufen“, Zerkratzen des Gesichtes, Reißen an den Ohren

„Head banging“, d. h. es schlägt den Kopf z.B. gegen die Gitter des Bettchens

Hohe Tastempfindlichkeit des Nackens u/o des Kopfes (Schreien des Kindes z.B. beim Aufsetzen einer Mütze oder Streicheln und Berühren des Kopfes)

Schädelasymmetrie, im Gesicht und /oder am Hinterkopf bzw. Schädel

Gesäßfaltenasymmetrie

Zwei unterschiedlich große Augen

Trinkschwäche des Babys (Schwierigkeiten mit der Brust aber event. auch mit der Flasche)

Das Baby kann die Brust nicht fassen und schreit wie aus Verzweiflung

Stillen nur auf einer Brustseite möglich, die andere wird abgelehnt bzw. das Baby kann sich nicht entspannen

Aufreißen des Mundes beim Stillversuch, dabei schnelle hin und her Bewegungen des Kopfes. Kann die Brust event. für wenige Züge fassen, läßt dann aber los und schreit sich in Rage. Mit der Flasche klappt es besser

Dreimonats-Koliken und „Schreikinder“

Drehen nur über eine Seite

Das Baby liegt mit 3 bis 4 Monaten ausschließlich auf dem Rücken, winkelt die Beine nicht an, spielt nicht mit den Füßen (dies dient normalerweise als Vorstufe zum Drehen und der Grund für das ausschließlich flache Liegen, ist ein Hinweis für erhöhte Spannung)

Übermäßiges Sabbern

Probleme beim Schlucken

Im Kindergarten- und Schulalter oft Konzentrations- und Lernschwäche

Verzögerte motorische Entwicklung (dreht sich nicht, krabbelt nicht, kann nicht koordiniert laufen)

Das Kind zieht sich sehr früh hoch und will in den Stand. Krabbelphase wird übersprungen

Bei den Laufversuchen übermäßiges Hinfallen, kein Gleichgewicht

Beim Hinfallen fängt das Kind sich nicht mit den Händen auf, sondern fällt immer auf den Kopf

Undefinierbare Kopfschmerzen, Druck im Kopf

Zehenspitzengänger

Laufen mit X-Beinen / mit nach innen gedrehten Füßen Bzw. Fuß

 Eine Folge des Nichtbehandelns kann sein:

Kopfschmerzen, Migräne

Haltungsschwächen

Bewegungseinschränkungen

Koordinationsschwierigkeiten (Fahrradfahren, Balancieren)

Motorische Defizite

Lern- und Konzentrationsstörungen in der Schule

Wahrnehmungsstörungen

Gestörte soziale Integration

Emotionsstörungen
(Frustration-->Reizbarkeit-->Ungeduld-->Aggressivität)

Schreib- und Leseschwierigkeiten

Beim Erwachsenen äußert sich eine übergangene Behandlung unter Umständen folgendermaßen:

Bandscheibenprobleme

Bandscheibenvorfall

Schwindel

Gleichgewichtsstörungen

Bewegungsstörungen

Chronischen Rückenschmerzen

Ohrgeräusche (Tinitus) usw.